Die Lehre von Antonio Gramsci über Hegemonie und Manipulierung des Bewusstseins

Am 22. Аpril 2017 (Samstag) findet um 15.00 Uhr bei der Jugenduniversität des heutigen Sozialismus eine Lektion zu folgendem Thema statt:

Die Lehre von Antonio Gramsci über Hegemonie und Manipulierung des Bewusstseins

(aus dem Zyklus „Die Philosophie des Marxismus“)

Lektor: Dozentin Е.N Kalmyčkova

 

Die Lektion findet in der Bibliothek №164 „Bildung der Werktätigen“ (Filiale) statt

(ulica Serpuchovskij val 24, Gebäude 2)

Plan der Lektion:

I. Die Lehre von der Klassenhegemonie.

1. Die schöpferische Ausarbeitung der Lehre vom Klassenkampf durch A. Gramsci.

2. Der Begrff „Hegemonie“ und die Rolle des Staates bei der Organisierung des „Einvernehmens“ der gesellschaftlichen Hauptkräfte.

3. Die Mechanismen und Prinzipien für die Existenz einer Hegemonie sowie der Möglichkeit ihrer Untergrabung.

4. Die sozialen Revolutionen und die Methodik für das „Aufweichen“ des Einvernehmens.

5. Die Möglichkeiten der Ersetzung der Prinzipien der Hegemonie vom Standpunkt der Interessen verschiedener Klassen sowie gesellschaftlicher Gruppen und Eliten. 

II. Die Mechanismen der Existenz von Hegemonie und Manipulation des Bewusstseins.

1. Rolle und Platz der Intelligenz im Bewusstsein und bei der Veränderung der Hegemonie der verschiedenen Klassen.

2. Herausbildung, Festigung und Aufweichen des „kulturellen Kerns“ der Gesellschaft.

3. Methoden der Erzielung und der Erhaltung des Einvernehmens: die Rolle von Ideologie, Kultur, Religion und Reklame bei der Schaffung bestimmter Formen der Unterordnung, der öffentlichen Meinung, von festen Verhaltensweisen und Einschätzungen von Ereignissen, der Reaktion auf Interpretationen von wirtschaftlichen und politischen Prozessen von Seiten unterschiedlicher sozialer Gruppen.  

III. Methoden der „molekularen“ Aggression bei der Untergrabung eines festen Einvernehmens, Vorbereitung einer Revolution „von oben“ und „von unten“ zugunsten unterschiedlicher sozialer Gruppen. Beispiele „molekularer“ Prozesse in der Geschichte: die Französische Revolution, der Zerfall der Imperien in Europa nach dem Ersten Weltkrieg, die Große sozialistische Oktoberrevolution, die Errichtung einer faschistischen Diktatur in Italien, der Nationalsozialismus in Deutschland usw. 

IV. Der Zusammenhang der Ideen von Antonio Gramcsi mit dem Neomarxismus, mit linken radikalen Theorien und der Frankfurter Schule.

 Über den Lektor:

Kalmyčkova Elena Nikolaevna – Dr. oec., Dozentin an der ökonomischen Fakultät der Moskauer Staatlichen M.V.-Lomonosov-Universität und an der Hochschule für Ökonomie, Verfasserin zahlreicher Arbeiten zur Theorie von Zweigmärkten und zur Geschichte von Wirtschaftslehren, u.a. der Monographie „M.V. Lomonosov und seine Zeit“, des Lehrbuchs „Geschichte der ökonomischen Lehren in der gegenwärtigen Etappe“ (Mitautor) sowie „Sammelband mit Aufgaben zur Mikroökonomik“ (Mitautor).



 Treffpunkt Metrostation „Šabolovskaja“, in der Ecke, um 14.30-14.45 Uhr.

 Tel.-Nrn. für Auskünfte: :

(909)943-90-76 (Dmitrij), (916)597-86-30 (Nikita).

E-Mail: muss@orc.ru