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Das Biologische und das Soziale in der Natur des Menschen

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Am 24. November (Donnerstag), um 19.00 Uhr, findet in der

Jugenduniversität des heutigen Sozialismus eine Lektion zu folgendem Thema statt:

 

Das Biologische und das Soziale in der

Natur des Menschen

(aus dem Zyklus „Die Philosophie des Marxismus“)

Lektor: Dr. rer. nat. V.S. Fridman

 

Die Lektion findet in der Bibliothek №50 statt

(ul. Oktjabr’skaja 103, Gebäude 1)

Plan der Lektion:

I. Die Vorstellung über die Instinkte in der Verhaltenswissenschaft und in den allgemein üblichen Ansichten. Hat der Mensch Instinkte? Und die höheren Affen? Wie kann man das überprüfen?

II. Das soziale Leben der Wirbeltiere: wie wird dies studiert; wie werden Schlussfolgerungen gezogen, die uns heute noch zugänglich sind? Etappen (und grundlegende Tendenzen) der Evolution der sozialen Organisation; der Mensch als ihre Fortsetzung und Quintessenz. Was können diese Forschungen über die evolutionären Wurzeln des menschlichen Verhaltens, des Verstandes und der Gesellschaft aussagen und was nicht? Und umgekehrt?… (Denn „ nicht nur die Anatomie des Menschen ist der Schlüssel zur Anatomie des Affen“, sondern in bestimmtem Sinne auch die Psychologie). 

III. Wo liegt die Grenze zwischen „Mensch“ und „Tier“? Die Vielfalt der sozialen Organiation der Primaten; die Rekonstruktion der Veränderungen in der zum Menschen führenden Linie. Die ideologischen Implikationen der Aussagen der Primatologie und der Ethologie: wer macht dies, wie und warum? Welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für die Wissenschaft und für die Gesellschaft?

IV. Erläuternde Darstellungen in der Verhaltensforschung: endogene Determination („Biologisierung“) versus sozialer Einfluss; konzeptionelle Fehler der Ersteren und Vorzüge der Letzteren. Die Unterschiede zwischen den Disziplinen bei Anwendung der einen bzw. der anderen Erläuterung: klassische Ethologie versus Soziobiologie und Evolutionspsychologie. Der unwissenschaftliche Einfluss hinsichtlich der Popularität beider Erläuterungslinien unter den Forschern. Die „Biologisierung“ des Verhaltens des Menschen und die „Psychologisierung“ des Verhaltens der Tiere als Phänomen der heutigen Gesellschaft. 

V. Interessante Isomorphismen zwischen Ethologir und Sozialpsychologie (stereotype und ratiomorphe Prozesse an Stelle von Instinkten). Sozialpsychologie von Herrschaft und Gleichheit. Unterdrückung, Hierarchie der diese unterstützenden Faktoren: von der Körperlichkeit und der Umwelt zu Soziologie und Psychologie. Der Kampf gegen Unterdrückung: soziale Mechanismen, biologischer Hintergrund. 

VI. Die Psychologie des Intellekts, ihre Probleme und Paradoxe. Was bedeuten die Zahlen von IQ – Intellekt oder Sozialisierung? Erforschung der „Vererbung von Intellekt“; Errungenschaften, Probleme, ideologische Schlussfolgerungen und sozialer Auftrag. Intellektuelle Akzeleration – Flynn-Effekt), Entstehen und mögliche Mechanismen.

VII. Psychologie der Kultur: Individualismus versus Kollektivismus, Möglichkeiten ihrer Messung, Formen ihrer Entstehung in der Einschätzung der eigenen Person und der Gesellschaft. Folgen für den Verstand, für die Gesundheit, in Bezug auf andere menschliche Qualitäten. Kulturhistorische Psychologie: heutiger Zustand.  

VIII. Aberration von Überzeugungen und Erkenntnissen bei Forschern und „Durchschnittsmenschen“. Neurobiologische und psychologische Mechanismen (kognitive Dissonanz, illusorische Korrelation u.ä.): ihre sozialen Determinanten, Methoden der Rationalisierung und des Schutzes, Möglichkeit der Überwindung.

 IX. Aggression, Gewalt, Hass und Kriminalität in der heutigen Gesellschaft: „biologische“ versus „soziale“ Interpretation. Historische und „biologische“ versus „soziale“ Integration. Historisches und sich überkreuzendes kulturelles Herangehen an ihre Dynamik. 

X. Der „Ursprung des Menschen“ mit dem „Ursprung der Familie“ von Friedrich Engels — was findet nach 130 Jahren noch seine Bestätigung und was nicht?  

XI. Das Gehirn, die Persönlichkeit und die Psyche: wer ist verantwortlich für Altruismus-Egoismus, Freiheit der Wahl und die damit verknüpften Emotionen? Wer denkt und fühlt: das Gehirn oder der agierende Körper? „Neuromanie“ in den entwickelten Ländern und deren Kritik, Der Einfluss der Kultur und der Struktur der Tätigkeit auf die kognitiven Prozesse; soziale Gründe für Emotionen u.a. menschliche Eigenschaften.  

XII. Soziale Erkenntnis: Die Konstruierung des „Ichs“, des „wir“, des „sie“ und von „der Fremde“. Der informatorische und der emotionale Einfluss auf diese Prozesse. Die Einschätzung der Risiken und der Vorteile, wenn einfache Menschen und Experten Entscheidungen treffen ((Verhaltensökonomie). System 1 und 2: soziale Regulatoren: der Beziehungen zwischen ihnen. Die Psychologie der Propaganda und/oder Resistenz dem gegenüber — Nutzung von allem bereits Genannten. 

XIII. Unterscheidung „nach Zugehörigkeit“ (gender, national, rassenmäßig)— Einzelwesen oder klassenmäßig bedingt und/oder sozialer Status? Psychobiologie der Gendersozialisie­rung. Die Nation — natürliche Entstehung oder soziales Konstrukt (von Population zu scheinbarer Gemeinschaft) „ehrlicher Rassismus“, Neurosexismus und andere Methoden von angeblich wissenschaftlich legitimierten Vorurteilen. 

XIV. Diskussion über das „natürliche Wesen“ gesellschaftlicher Festlegungen. Biologische „Begründungen“ für Egoismus und Altruismus, Gleichheit-Ungleichheit, Freiheit-Unter­ordnung, gegenüber von Autoritäten, Kapitalismus-Sozialismus —da sei nicht alles in Ordnung, und warum sie heute so populär sind?

 

Über den Lektor:

Dr. phil. rer. nat (Biologe), Vladimir Semenovič Fridman ist leitender wissenschaftlichr Mitarbeiter an der biologischen Fakultät der Moskauer Staatlichen M.V.-Lomonossov-Universität; Mitbegründer der populär-wissenschaftlichen Internetseite „Social’nyj kompas“ [Sozialer Kompass], Verfasser zahlreicher Arbeiten zu Fragen der Ornitologie, der Evolutionstheorie, des Naturschutzes und der Methodologie der Naturwissenschaft, u.a. der Bücher: „Die globale Wirtschaftskrise“, „Vom Stimulus zum Symbol: Signale in der Kommunikation der Wirbeltiere“, „Logik für Biologen“ (Mitautor), „Die Urbanisierung von „Wild“vögeln im Zusammenhang mit der Evolution der Urbolandschaft“ (Mitautor).

 

Treffpunkt Metrostation „Mar’ina rošča“, in der Mitte der Halle, um 18.30-18.45 Uhr.

Telefon-Nrn für Auskünfte:

(909)943-90-76 (Dmitrij), (916)597-86-30 (Nikita).

E-Mail: muss@orc.ru