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Entstehen und Wesen der materialistischen Gesellschafts- und Geschichtsauffassung

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Am 14. und 21. April (Donnerstag) 2016 finden um 19.00 Uhr

bei der Jugenduniversität des heutigen Sozialismus Lektionen zu folgendem Thema statt:

 

Entstehen und Wesen der materialistischen Gesellschafts- und Geschichtsauffassung

(aus dem Zyklus “Die Philosophie des Marxismus“)

Lektor: Prof.. Ju.I. Semenov 

Ort und Adresse: in der Bibliothek № 50

(Ul. Oktjabr’skaja 103, Gebäude. 1)

Plan der Lektion:

I. Die Geschichte als Prozess.

1. Das Problem der Substanz (des Subjekts) des historischen Prozesses.

2. Die Gesellschaft als Substanz der Geschichte.

3. Die Hauptbedeutungen des Wortes „Gesellschaft“:

а) das konkrete Einzelne der Gesellschaft – soziohistorischer Organismus;

b) regionales System von soziohistorischen Organismen;

c) alle existiert habenden und existierenden soziohistorischen Organismen zusammen genommen — die menschliche Gesellschaft insgesamt;

d) die Gesellschaft überhaupt;

e) überhaupt eine Gesellschaft eines bestimmten Typs. 

II. Die Grundfrage der Philosophie: Was ist primär — das Bewusstsein oder die Welt (Natur + Gesellschaft).

1. Materialismus und Idealismus.

2. Die Inkonsequenz des gesamten alten (vormarxistischen) Materialismus: Materialismus in den Ansichten über die Natur und Idealismus in den Ansichten über Gesellschaft und Geschichte.

3. Die ergebnislose Suche des objektiven gesellschaftlichen Seins (der „sozialen Materie“) durch die alten Materialisten. Ihr soziohistorischer Voluntarismus.

III. Philosophie und Sozialwissenschaften auf der Suche nach der objektiven Quelle der gesellschaftlichen Ideen (der „öffentlichen Meinung“): Die Philosophie der Geschichte Hegels, die Konzeptionen der französischen Historiker der Epoche der Restauration, die klassische politische Ökonomie, die unitarische Konzeption der Geschichte der zivilisierten Gesellschaft.

IV. Die Ausarbeitung der materialistischen Gesellschafts- und Geschichtsauffassung durch Marx und Engels.

1. Die Begriffe der sozial-ökonomischen Ordnung, der Produktionsweise, der Produktivkräfte, des gesellschaftlichen Seins und des gesellschaftlichen Bewusstseins, von Basis und Überbau.

2. Die ökonomischen Gesellschaftsformationen als grundlegende sozial-ökonomische Typen und Stadien der welthistorischen Entwicklung der Gesellschaft.

3. Die Weltgeschichte als objektiver Prozess der Entwicklung und Ablösung der ökonomischen Gesellschaftsformationen.

4. Vorausbestimmtheit und Unbestimmtheit, Zufall und Notwendigkeit in der Geschichte.  

V. Zwei Interpretationen des Wechsels der ökonomischen Gesellschaftsformationen: linear und global. Die globale Formationsauffassung der Weltgeschichte. Die Ungleichmäßigkeit der historischen Entwicklung. Fortgeschrittene und zurückgebliebene Gesellschaften. Der Begriff des Weltsystems soziohistorischer Organismen. Historisches Zentrum und historische Peripherie. Historische Stafette. 

 Über den Lektor:

Jurij Ivanovič Semenov – Prof. Dr. habil. der Geschichtswissenschaften, Professor am Lehrstuhl für Philosophie des Moskauer physikalisch-technischen Instituts und des Lehrstuhls für soziale Philosophie der philosophischen Fakultät der Moskauer Staatlichen M.V.-Lomonosov-Universität; Verfasser zahlreicher Arbeiten zu Fragen der Philosophie der Geschichte, der Erkenntnistheorie, der Ethnologie, der Geschichte der Urgesellschaft, u.a. der Bücher „Die Herausbildung der menschlischen Gesellschaft“, „Die Entstehung von Ehe und Familie“, „Einführung in die Weltgeschichte“, „Einführung in die Wissenschaft der Philosophie“, „Die Philosophie der Geschichte“, „Die ‚asiatische’ Produktionsweise: Wesen und Platz der Menschheit und Russlands in der Geschichte“, „Entstehung und Entwicklung der Wirtschaft“ u.a.  

Treffpunkt Metrostation „Mar’ina rošča“, in der Mitte der Halle, um 18.30-18.45 Uhr.

 Telefon-Nrn für Auskünfte:

(909)943-90-76 (Dmitrij), (916)597-86-30 (Nikita).

E-Mail: muss@orc.ru