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Moskauer Wirtschaftsforum-2017: Kurs auf Veränderung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Spielregeln

Moskauer Wirtschaftsforum-2017 [MWF-2017]: Kurs auf Veränderung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Spielregeln

Unmittelbar vor dem nächsten Moskauer Wirtschaftsforum informierte der stellvertretende Kovorsitzende des MWF, Professor an der ökonomischen Fakultät der Moskauer Staatlichen M.V.-Lomonosov-Universität Aleksandr Buzgalin über Schlüsselprobleme der Gegenwart, die in der ersten Plenartagdiskussion behandelt werden: „Ein ratloser Mensch zwischen Verzweiflung und Hoffnung: die Weltsituation und die Spezifik in Russland“.

– Aleksandr Vladimirovič, welcher Meinung sind Sie, haben die Spiele der globalen Spieler auf unser Land und auf das Leben der Durchschnittsbürger Russlands einen großen Einfluss?

– Den Haupteinfluss auf unser Leben üben die Chefs der großen Korporationen Russlands aus, die oberste Nomenklatur der Staatsmacht. Die globalen Spieler spielen hierbei eine bestimmte Rolle, doch in geringerem Maße. Die allgemeine Atmosphäre des Marktfetischismus, des Fetischismus der Waren und des Geldes ist für die ganze Welt einheitlich und wird von den globalen Spielern erzeugt. Aber sie wird auch von den Machtorganen in Russland und vom Business in Russland reproduziert; dies ist also ein universelles Charakteristikum des Kapitalismus.

 

– Welche Probleme Russlands würden Sie heute als besonders brennend bezeichnen?  

– Das ist vor allem die wirtschaftliche Stagnation und die soziale Ungerechtigkeit sowie auch die Enthumanisierung. Die Gesellschaft wird zu einer feudalen Marktwirtschaft, und die humanistischen, sozialen und ökologischen Werte treten in den Hintergrund; und das ist eines der Hauptprobleme. 

– Welche Veränderungen müssen Ihrer Meinung nach in Politik und Wirtschaft Grundlage für eine neue Strategie Russlands werden? 

  • Notwendig ist eine selektive Planung und eine starke Industriepolitik in der Wirtschaft. Zweitens ist Sozialisierung des Eigentums und Begrenzung der Macht der oligarchischen und bürokratischen Nomenklatur erforderlich. Ein Teil des parasitär genutzten Reichtums muss zu Gunsten der gesellschaftlichen Entwicklung umverteilt werden, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu mindern. Schließlich ist eine humanistisch orientierte Sozial-, ideologische und Kulturpolitik erforderlich.

  •  

– Welchen Fragen werden Sie Ihren Beitrag auf dem MWF-2017 widmen?

  • Inhalt des Vortrags wird sein, wie Russland in dieser komplizierten Situation das System der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Spielregeln verändert, um eine Orientierung auf die Entwicklung des Menschen durchzusetzen, nicht aber auf Bereicherung und Stärkung der Macht der oligarchischen und bürokratischen Nomenklaturen.

 

– Welche Ergebnisse erwarten Sie von dem Forum im März? 

– Ich rechne darauf, dass sich die Menschen weiter um die alternativen Programme konsolidieren, von denen auf dem Forum die Rede sein wird.

Quelle der Publikation: Пресс-служба МЭФ [Pressedienst des MWF]